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Aufklärungsbögen

Wissenswertes

Was ist der Vorteil eines Hochleistungsgeräts?

 

Durch die hohe Feldstärke von 1,5 Tesla verkürzen sich die Untersuchungszeiten. Auch kleine Details lassen sich gut darstellen. Spezielle Untersuchungen wie Gefässdarstellung oder Bauchuntersuchungen sind möglich.

 

Was kann untersucht werden?

 

Die MRT ist das beste Verfahren zur Untersuchung des Gehirns, der Wirbelsäule, der Gelenke, der Weichteilgewebe sowie der Beckenorgane. Auch Hals- und Bauchdarstellungen sowie die Untersuchung der weiblichen Brust (MR-Mammographie) lassen sich in hoher Qualität durchführen.

 

Spezialuntersuchungen, wie Gefäßdarstellungen (MR-Angiographie) oder Abbildung der Gallenwege mit Bauchspeicheldrüsengängen (MRCP) werden in hoher Auflösung gefertigt und sind eine ernsthafte Konkurrenz zu den herkömmlichen Methoden.  Der große Vorteil der MRT ist die Schmerzlosigkeit der Untersuchung und der Verzicht auf einen körperlichen Eingriff wie z.B. bei der Angiographie.

 

Ist die Untersuchung schädlich?

 

Die MRT arbeitet mit Radiowellen in einem starken Magnetfeld, nicht mit Röntgenstrahlen! Schäden gleich welcher Art sind weder bekannt, noch physikalisch zu erwarten. Die MRT ist völlig schmerzlos und kann beliebig oft wiederholt werden, auch bei Kleinkindern und schwangeren Frauen (lediglich in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft nicht empfohlen).

 

Wer kann nicht untersucht werden?

 

Träger eines Herzschrittmachers, da durch das Magnetfeld Fehlfunktionen des Schrittmachers ausgelöst werden können. Mittelohrimplantate, Insulinpumpen oder ähnliche Geräte sollten dem Magnetfeld nicht ausgesetzt werden. Fragen Sie bei uns nach. Schwangere in den ersten drei Monaten; es sind zwar keine schädlichen Wirkungen bekannt, aus Vorsicht unterlässt man die Untersuchung in dieser Zeit, da hier die wesentliche Entwicklung des Feten stattfindet. Bei lebenswichtigen Fragestellungen kann untersucht werden. Metallische Implantate (z.B. Hüftprothese, Zahnbrücken etc.) stören das Magnetfeld, Untersuchungen sind allerdings in der Regel möglich. Bei Herz- oder Hirnoperationen die längere Zeit zurückliegen, könnten Probleme auftreten, fragen Sie an der Anmeldung nach. Metallsplitter z.B. Granatsplitter machen in der Regel keine Probleme, Ausnahme sind Metallsplitter im Auge.

 

Ablauf der Untersuchung

 

Eine Vorbereitung ist im Normalfall nicht nötig.

 

Im Untersuchungsbereich wird eine Antenne (Spule) angebracht, danach werden Sie auf einer gepolsterten Liege in das Gerät gefahren. Während der Untersuchung, die aus mehreren Messungen besteht, sollten Sie sich möglichst nicht bewegen. Jede Bewegung verschlechtert die Bildqualität und kann die medizinische Aussage verschlechtern. Die Messsequenzen dauern 1- 7 min., die gesamte Untersuchung ca. 20 min. Während der Messungen tritt ein relativ lautes Klopfgeräusch auf. Dies ist technisch bedingt und normal.

 

Schmerzen und Angst

 

Platzangst: Nicht wenige Patienten haben Probleme, sich in der engen "Röhre" der MRT untersuchen zu lassen. Bei bekannter Platzangst besteht die Möglichkeit, auf ein anderes Verfahren, z.B. die CT, auszuweichen oder vor Untersuchungsbeginn ein Beruhigungsmittel zu spritzen. Selbst Patienten mit starker Platzangst lassen sich nach dieser Spritze meist problemlos untersuchen. Allerdings darf man nach der Beruhigung für 24 h nicht Autofahren oder arbeiten gehen.

 

Schmerzhaftigkeit der Untersuchungen:  Die Untersuchungen selbst sind nicht schmerzhaft. Ausnahmen sind der Stich bei Kontrastmittelgabe und sehr selten lagerungsbedingte Schmerzen Wir können Sie während der gesamten Untersuchung sehen und hören, so dass Sie im Zweifelsfall die Untersuchung jederzeit abbrechen können.

 

Kontrastmittel  

 

Bei bestimmten Fragestellungen in der CT oder MRT muss ein Kontrastmittel in eine Armvene eingespritzt werden. Dies bedeutet nicht, dass der Arzt etwas krankhaftes oder schlimmes entdeckt hat, sondern es dient der besseren Darstellung und Unterscheidung der verschiedenen Gewebe und macht so zum Teil eine Diagnose erst möglich.

 

MRT-Kontrastmittel: Dieses Kontrastmittel enthält kein Jod und ist extrem gut verträglich, so dass es auch bedenkenlos bei Kindern gegeben werden kann. Trotz millionenfacher Anwendung sind noch nie schwere allergische Reaktionen aufgetreten, leichte Reaktionen können vorkommen, sind allerdings sehr selten.

 

Voraufnahmen und Vorbefunde

 

Jede Information ist für uns zur Diagnosestellung wichtig. Insbesondere benötigen wir Voraufnahmen zum Vergleich.

 

Was passiert nach der Untersuchung?

 

Die gemessenen Werte werden in einem komplizierten Computerverfahren in Bilder umgewandelt. Es entstehen Querschnittsbilder von sehr dünnen Schichten Ihres Körperinneren, so dass auch kleinste Krankheitsprozesse in der Regel erkennbar sind.

Die Hauptarbeit des Radiologen beginnt, obwohl er bereits die Durchführung Ihrer Untersuchung nach der Fragestellung Ihres überweisenden Arztes plant und überwacht, erst nach Ihrer Untersuchung. Dazu zählen Bildanalyse, Bildbearbeitung, dynamische Darstellung, Befunderstellung, Einarbeitung von Referenzbefunden und anderes.

 

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